Den sexuellen Horizont erweitern

Lifestyle | 4. März 2021

Den sexuellen Horizont erweitern

Gründe, Tipps & Tricks für eine vielfältigere Sexualität

Sex ist ein wunderbarer und wunderbar vielschichtiger Teil unseres Daseins. Doch evolutionär und gesellschaftlich sind wir im Grundzustand nur darauf fokussiert, gewisse Standards einzuhalten. Wer gerne tiefer in die vielschichtige Welt der Sexualität im Allgemeinen und seiner Sexualität im Besonderen eintauchen möchte, kommt deshalb nicht umhin, Grenzen zu überschreiten.

Sex ist mehr als nur rein-raus

Warum sollte ein Mensch über seine bisherige Sexualität hinausgehen; erst recht, wenn er sich in ihr zufriedenfühlt? Weil das, was wir kennen und mögen, nicht zwangsläufig die Grenze dessen ist, was wir auch genießen können.

So vielfältig wie Sexualität ist, stehen die Chancen sehr gut, dass jemand, der nicht alle Sparten bereits kennt, darunter etwas Neues findet, was ihm Lust verschafft – vielleicht auch deutlich mehr Lust, als er es bislang für möglich hielt.

Die Erweiterung des sexuellen Horizonts stellt damit eine ganz ähnliche Selbsterfahrung dar wie beispielsweise die Erweiterung des kulinarischen oder kulturellen Horizonts: Unbekanntes Terrain betreten, Erfahrungen sammeln und vielleicht etwas ganz Neues finden. Die Möglichkeiten dafür sind vielfältig.

Anregungen über Pornografie holen

Pornofilme haben mit echter Sexualität so viel gemeinsam wie ein Actionthriller mit echter Polizeiarbeit – diese Tatsache ist auch der Grund dafür, warum viele Psychologen und Erzieher seit Jahren schon davor warnen, welch fatale Fehldeutungen übermäßiger Pornokonsum im Kopf von jungen Menschen verursachen kann.

Allerdings können Pornos auch ein starkes Argument ins Feld führen: sie sind, erst recht im Internetzeitalter, so vielfältig, wie es die menschliche Sexualität ist. Egal welche gängige oder auch seltene Praktik es ist, es gibt mit Sicherheit deutlich mehr als nur einen Clip oder Film, der sich damit befasst.

Damit werden diese Medien tatsächlich zu Anschauungsmaterial. Nicht nur zeigen sie, wie vielfältig Sex sein kann und dienen so als Ideengeber, sondern sie signalisieren dem Betrachter auch in aller Deutlichkeit, was davon er selbst anregend oder abtörnend findet. Ja, teilweise sind sich speziell die Internet-Plattformen auch ihrer Rolle bewusst und agieren deshalb ganz konkret auch als Ratgeber in sexuellen Fragen.

Die Fantasie schweifen lassen

Was wir vordergründig, nicht zuletzt auf unserer Sozialisierung basierend, erregend finden, ist oft nur ein Bruchteil dessen, was unser Ich tatsächlich erregend findet.

In diesem Sinne kann es eine wunderbare Erfahrung sein, sich in die undurchdringbare Intimität seiner eigenen Gedankenwelt zurückzuziehen. In diesem „Raum“, zu dem niemand anderer Zugang hat, können Szenen entstehen, die keinem Aufdeckungsrisiko unterliegen, keinem Stigma. Es ist ein Raum, in dem alles lustvoll sein darf, was man selbst anregend findet.

Dieses „Kopfkino“ ist ein unglaublicher sexueller Helfer; erst recht, wenn es im Rahmen von Selbstbefriedigung frei schweifen gelassen wird. Was hier passiert, wer mit wem agiert, ist vollkommen grenzenlos. Alles ist gestattet, alles ist in Ordnung – es sind ja nur geheime, intime Fantasien, die niemals Realität werden müssen.

Tatsächlich empfiehlt es sich sogar, diesen Raum regelmäßig aufzusuchen – nicht zuletzt deshalb, weil die damit einhergehende Selbstbefriedigung diverse medizinische Vorteile vorzuweisen hat.

Sex auf verpflichtungsfreier Basis ausprobieren

In festen Beziehungen hängen die Möglichkeiten der gemeinsamen Horizonterweiterung davon ab, auf was sich beide Partner einigen können – leider zeigt jedoch die Erfahrung, dass selbst in sehr harmonischen Beziehungen mit vielen Gemeinsamkeiten die rein sexuellen Schnittmengen deutlich kleiner sein können. Ob sich dies negativ auf die Beziehung auswirkt, hängt vor allem davon ab, welches Gewicht beide den jeweils unerfüllten Wünschen beimessen – auch hier können Fantasien und Selbstbefriedigung sehr vieles ersetzen.

In diesem Sinne haben Singles bzw. Menschen in offenen Beziehungen ein deutlich besseres Standing, zumindest was ihre persönliche sexuelle Horizonterweiterung anbelangt. Sie können Dinge, die sie vielleicht nicht zuletzt aufgrund der vorangegangenen Tipps entdeckt haben, deutlich leichter in Natura ausprobieren.

Allerdings empfiehlt es sich hier, einen sehr direkten Weg einzuschlagen – also nicht mit normalen Privatpersonen. Ziel ist es, eine oder mehrere spezielle sexuelle Spielarten körperlich kennenzulernen, dann sind Kreise, in denen es konkret um Sex geht, die beste Anlaufstation. Auch hierbei hilft das Internet, indem es ermöglicht, Sexkontakte in allen Bundesländern zu finden – und somit völlig risikofrei (und kostenlos) mit Personen zu genießen, die man nie wieder treffen muss, falls man es nicht wünscht.

Spielzeuge ins Spiel bringen

Zwischenmenschlicher Sex ohne jegliche Hilfsmittel kann für viele Personen die vollkommene Erfüllung ihrer Begierden bedeuten – aber auch hier gilt natürlich: was jemand noch nicht kennt, kann er nicht bewerten.

Bloß gibt es gerade in langjährigen Beziehungen oft das Problem, dass beide Partner nicht so recht wissen, womit sie anfangen sollen. Grundsätzlich ist der beste Weg, eine gemeinsame Entdeckungsreise zu beschreiten, der des Gesprächs – gerade in einer liebevollen, festen Beziehung sollte es sehr einfach sein, mit dem Partner über Wünsche und Sehnsüchte zu sprechen. Selbst wenn es dabei um Praktiken geht, die der andere nicht gänzlich erfüllen möchte, so ist es doch oftmals möglich, die bereits angesprochene Schnittmenge zu erweitern.

Ein prinzipiell sehr gut geeigneter erster Schritt ist die Einbeziehung von Spielzeugen in die Zweisamkeit:

  1. Es handelt sich um vollkommen neutrale „Werkzeuge“. Dadurch besteht keinerlei Gefahr, dass Eifersucht aufkeimt.
  2. Die Spielzeuge sind heute enorm ausgefeilt. Sie ermöglichen es, zu zweit ein völlig neues sexuelles Erlebnis und größere Befriedigung zu finden, ohne dass andere Änderungen nötig wären.
  3. In jüngster Zeit wurden die Entwickler enorm kreativ, sodass heute ein riesiges Portfolio an Toys zur Verfügung steht.

Und ganz gleich, ob es nur ein vibrierender Penisring ist, der den normalen Sex auf brummende Weise würzt oder ob es gleich ein Tausch der bisherigen heterosexuellen Rollen unter Zuhilfenahme von Umschnalldildos ist: Immer können beide Partner sich in der Intimität ihres Zuhauses darauf einlassen, können gemeinsam entdecken und durch ihre Vertrautheit darauf bauen, dass nur gewollte Grenzen überschritten werden.

Gemeinsame Pärchenclub-Besuche

Die Sexualwissenschaft weiß schon längst, dass ein hoher Prozentsatz von Männern und Frauen gewisse exhibitionistische und voyeuristische Neigungen hegt – deutlich unterhalb der Grenze zu Störungen der Sexualität. Im Klartext: Überraschend viele Menschen erregt die Vorstellung, bei sexuellen Handlungen gesehen zu werden und/oder andere dabei zu beobachten.

Beides kann niedrigschwellig und ebenfalls ohne Verpflichtungen von Paaren in Pärchen- oder Swingerclubs entdeckt werden. Entgegen der landläufigen Meinung handelt es sich bei diesen Etablissements ausschließlich um „alles kann, nichts muss“-Veranstaltungen. Das heißt, Paare können dort auch ganz normalen zweisamen Sex haben. Es gibt keine Verpflichtung, bei anderen mitzumachen oder diese teilhaben zu lassen – aus diesem Grund hat sich auch schon seit längerem ein sprachlicher Wandel weg vom Swinger- hin zum Pärchenclub etabliert, da letzteres der präzisere Begriff ist.

Der Vorteil: Auf neutralem Gebiet und inmitten von Unbekannten kann hier die eigene Lust neu entdeckt werden. Andere sehen zu, man selbst sieht zu, lässt sich von einer entspannten, sexpositiven Stimmung erregen. Und nur, wenn beide Partner es möchten, steht es ihnen frei, direkt vor Ort weiterzugehen und einen noch größeren Schritt der Horizonterweiterung zu tun.

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