Was kostet häusliche Pflege wirklich?

Gesundheit | 27. Februar 2018

Was kostet häusliche Pflege wirklich?

Die Kosten für die häusliche Pflege hängen – wie auch bei allen anderen Situationen davon ab, was man erwartet bzw. was man braucht. Dabei geht es weniger darum, viel einsparen zu können, obwohl dies eine lohnende Sache ist, denn zu viel für zu wenig Leistung zu bezahlen, ist unredlich. Aber in allererster Linie geht es darum, ein Gefühl für die Kosten und deren Mehrwert zu erhalten.

Von was hängen die Preise für die häusliche Pflege ab?

Hauptsächlich hängen die Kosten von dem benötigten Betreuungsgrad des Patienten ab. Je mehr Aufwand benötigt bzw. gefordert wird, desto intensiver hat die Pflege zu sein und dies schlägt sich dann im monatlichen Preis nieder. Dabei heißt viel nicht automatisch „besser“. Daher sollte man, wenn man sich über diverse Anbieter informiert ein wachsames Auge haben und wissen auf welche Qualitäten man zu achten hat, was die Pflegepersonal Vermittlung angeht.

Ein weiterer Kostenfaktor ist neben der intensiven Betreuung auch die Kenntnis, die das angeforderte Pflegepersonal besitzen sollte. Werden spezielle Fähigkeiten und Kenntnisse geboten, weil der Patient an einer bestimmten Einschränkung und oder Krankheit leidet?

In einem solchen Fall muss darauf Rücksicht genommen werden. Denn generell fordern Spezialkräfte einen höheren Preis aufgrund ihrer intensiveren Ausbildung. Doch letztlich kommt es darauf an, dass sie dem Patienten das Leben erleichtern können; abseits von allen Kostenüberlegungen.

Wie sieht denn in der häuslichen Pflege der zeitliche Rahmen aus?

Ein Pflegedienst kommt meistens zu vorab definierten Zeiten und Tagen. Geht es dem Patienten noch einigermaßen gut, so ist selten eine intensive Pflege und Betreuung notwendig. Das bedeutet dann, das sich die Kosten nach der Häufigkeit der Besuche richten und noch im Rahmen bleiben.

Wobei dabei anzumerken ist, dass außerhalb dieser Betreuungszeiten, der Patient sich entweder selbst zu versorgen hat. Oder aber – das die Familie und nächststehende Angehörige in der Verantwortung stünden, sich um die betroffene Person zu kümmern und sie zu pflegen.

Daher muss man sich bereits vorab darüber im Klaren werden, wie hoch der Betreuungsaufwand tatsächlich ist, sonst wird man im Nachhinein vom Aufwand und von den zu entstehenden Kosten überrascht.

Was ist in der häuslichen Pflege enthalten?

Eine gute Pflegekraft muss für ihren Job flexibel sein und dazu gehören oftmals sowohl Arbeiten im Haushalt, pflegerische als auch medizinische Versorgungen. Nicht immer müssen alle drei Bereiche erledigt werden, doch kommt es immer öfter vor, wenn der Pflegeaufwand für den Patienten steigt.

Hinsichtlich des Angebotes der Pflegekräfte gibt es für viele Pflegetätigkeiten einen einheitlichen Leistungskatalog bzw. Leistungskomplex. Auch darauf muss und sollte man bei der Vermittlung von Pflegekräften achten.

Unter dem Aspekt der „kleinen Körperpflege“ werden beispielsweise An- sowie Ausziehen, Mundhygiene (wozu auch Zähneputzen gehört) und auch Teilwaschungen verstanden. Worin sich dann letztlich die diversen Unterschiede hinsichtlich der Leistungen begründen, erfragen Sie dann bitte die entsprechende Vermittlungsagentur oder den Dienstleister persönlich.

Auch die ständige Pflege ist möglich – 24 Stunden Pflege

Statt vorab definierter Pflegebesuche ist natürlich auch die Pflege auf ein Maß möglich, indem die gebuchte Pflegekraft im Haushalt des Patienten wohnt. Natürlich ist dies nur bei Patienten mit entsprechendem Wohnraum möglich. Denn neben dem Geld, dass das Pflegepersonal erhält, muss ihm auch entsprechend naher Wohnraum zur Verfügung gestellt werden.

Dabei besitzt die Pflegekraft die Aufgaben, dem Patienten entsprechende Hilfe zur Mobilität zu bieten, für die Hygiene (auch im Haushalt) zu sorgen und auch auf die Ernährung zu achten.

Die Kosten sind bei dieser Form der Pflege bedeutend höher als bei einer Pflege, die in der Woche lediglich 5 Stunden ausmacht.

In der Regel wird das Pflegepersonal anhand von Tagessätzen bezahlt. Dies erleichtert in der Regel das Abrechnen sowie die Preisgestaltung. Je besser die Pflegekraft ausgebildet ist, je mehr Erfahrung sie im Umgang mit Patienten hat, je besser ihre Deutschkenntnisse sind (bzw. sie in anderen Sprachen bewandert ist, wenn dies erforderlich sein sollte) desto höher ist ihr Tagessatz.

Fazit

Letztlich hat auch bei der Pflege, ob nun häuslich oder nicht ihren Preis. Und es hängt sowohl von Ihren Wünschen als auch von den vorhandenen Bedingungen ab, welchen Preis Sie sich leisten wollen und können. Es kann daher nicht schaden, wenn Sie sich zusätzlich bei der Pflegekasse erkundigen und sich fachkundig beraten lassen, welche Möglichkeiten es gibt.

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