Schlechte Riester-Beratung kann teuer werden

Finanzen | 16. Januar 2016

Schlechte Riester-Beratung kann teuer werden

Sie gilt als beratungsintensiv und fordert die ganze Kompetenz des Versicherungsvermittlers: Die Riester Rente wird von vielen Versicherungsexperten als das ungeliebte Kind betrachtet.

Doch was macht die geförderte Altersvorsorge so komplex, und welche Auswirkungen kann es für den Versicherten haben, wenn sich sein Vermittler nicht genau auskennt? Und woran erkennt man einen guten Berater?

Etwas Hintergrundwissen kann nicht schaden, bevor man eine Riester Rente abschließt. Antworten auf die häufigsten Fragen zur Riester Rente findet man zum Beispiel auf http://www.riesterrente-heute.de/haeufig-gestellte-fragen/

Preis-Leistungs-Unterschiede wollen erkannt werden

Wie bei jeder Versicherung gibt es auch bei der Riester Rente enorme Differenzen bei Preisen und Leistungen. Um einen teuren von einem preiswerten Versicherer zu unterscheiden, lohnt sich ein Blick auf die garantierte Auszahlung und auf die Gewinn- und Überschussbeteiligung.

Je höher die Garantieauszahlung ist und je attraktiver die Gewinn- und Überschussbeteiligung bei gleicher Höhe der Einzahlungen, desto günstiger ist auch die Kostenstruktur. Ein guter Berater muss diese Unterschiede erkennen und die richtige Empfehlung für seinen Kunden aussprechen.

Das Zulagenverfahren ist komplex

Damit die staatlichen Zulagen in vollem Umfang gewährt werden, muss der Mindesteigenbeitrag vom Versicherten gezahlt werden. Die Zulagen müssen außerdem beantragt werden, damit sie Jahr für Jahr in den Vertrag einfließen.

Ein guter Versicherungsvermittler sollte wissen, wie das Beantragungsverfahren abläuft und welche Fristen einzuhalten sind. Schon das Antragsverfahren kann die ganze Kompetenz des Beraters fordern. Wenn sich ein Berater nicht auskennt, wenn er den Mindesteigenbeitrag nicht berechnen kann, oder wenn er die Beantragungsfristen nicht einhält, besteht für den Versicherten die Gefahr, die Zulagen mindestens teilweise zu verlieren.

Ihm würde in diesem Fall also ein erheblicher finanzieller Nachteil entstehen. Deshalb muss der Berater die Vorschriften unbedingt kennen und sicher anwenden.

Zulagen können gestrichen werden

Der Berater muss wissen, unter welchen Umständen die Zulagen wieder gestrichen werden können. Es gibt einige zulagenschädliche Aktionen, die der Versicherte durchführen kann.

In diesem Fall besteht die Gefahr, dass er die gewährten Zulagen zurückzahlen muss. Ist die Rückzahlung für mehrere Jahre erforderlich, kann das teuer werden. Ein guter Berater wird seinem Klienten erklären, welche zulagenschädlichen Umstände es gibt und wie er diese vermeiden kann. Die spätere Kürzung oder Rückzahlung von Zulagen gehört zu den teuersten Fehlern, die ein Berater machen kann.

Gute Berater muss man suchen

Aufgrund der komplexen Bedingungen erachten selbst Versicherungsexperten die Riester Rente als ein beratungsintensives Produkt. Es kann deshalb recht schwierig sein, einen erfahrenen Berater zu finden, der auf die Riester Rente spezialisiert ist.

Natürlich müssen alle Versicherungsvertreter oder Makler eine Eintragung bei der jeweiligen Industrie- und Handelskammer nachweisen. Trotzdem beweist eine Eintragung noch nicht, dass der Berater für die Riester-Beratung qualifiziert ist.

Im besten Fall entscheidet man sich für einen Makler, der auf den Bereich der Altersvorsorge mit der Lebens- und Rentenversicherung spezialisiert ist. Er sollte das nötige Fachwissen rund um die Riester Rente haben.

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